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Raiffeisen Pensionsvorsorgeschwerpunkt 2006
Info 19. September 2006

Pensionsvorsorgeherbst 2006

Raiffeisen startet demnächst wieder den Herbstvorsorgeschwerpunkt 2006. Die Raiffeisen Versicherung empfiehlt den Raiffeisenkunden "Meine garantierte Pension" und "Meine geförderte Lebenspension".

Mit dem Slogan „Treffen Sie die richtigen Entscheidungen im Leben. Vor allem bei der Pensionsvorsorge“ leitet wie im Vorjahr auch heuer wieder Hermann Maier den Marketingschwerpunkt zum Raiffeisen Vorsorgeschwerpunkt ein. Für die ÖsterreicherInnen wird die Altersvorsorge auch laut jüngsten Umfragen zum wichtigsten Sparmotiv werden. Die Raiffeisen Versicherung empfiehlt dafür „Meine garantierte Pension“ und unser Angebot der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge "Meine geförderte Lebenspension".

197 Euro monatlich veranlagt
Noch ist laut einer im Juli 2006 veröffentlichten Fessel+GfK-Studie das Hauptmotiv für die Veranlagung der Notgroschen für dringende Anschaffungen. Auf der Überholspur liegt jedoch die Altersvorsorge, vor allem bei den Jüngeren. 73 % aller Befragten (1.000 ÖsterreicherInnen ab 15 Jahre) haben die Vorsorge für später als Spargrund genannt. Das Thema Privatvorsorge bleibt daher weiter ein heißer Renner für den großen Raiffeisen Herbstschwerpunkt. 197 Euro legen die ÖsterreicherInnen laut dieser Umfrage heuer monatlich zur Seite. Das sind 12,6 % des Nettoeinkommens und um EUR 20,-- mehr als im Vorjahr. 25 % davon (EUR 48,--) werden laut Angaben in Lebensversicherungen veranlagt. Den größten Anteil haben Bankeinlagen mit 27 %. In Fonds werden 19 % und in Aktien 7 % veranlagt.

Nicht ohne meine Vorsorge
Wer seinen Euro im Alter nicht zweimal umdrehen will, bevor er ihn ausgibt, sorgt privat vor. Dieses Bewusstsein ist mittlerweile so hoch, dass es nicht mehr um die Frage der Vorsorgenotwendigkeit geht, sondern um die Vorsorgeform (laut einer im Mai von der Raiffeisen Versicherung veröffentlichten Studie über das Vorsorgeverhalten der ÖsterreicherInnen glauben nur noch 5 % nicht vorsorgen zu müssen).
Speziell die Jungen wissen um die künftig geringen staatlichen Leistungen Bescheid und sie tun auch gut daran, sich nicht auf das Ersparte von Papa, Mama und den Großeltern zu verlassen. Laut der aktuellen „50+“-Seniorenstudie von Fessel+GfK wurde bei der Gewissensfrage sparen für die Erben oder die eigenen Mittel für sich selbst auszugeben, letzteres doppelt so oft genannt.

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Starke Kürzung durch Pensionsreformen
Die Pensionsreformen 2003 und 2004 waren die ersten Schritte, die künftig noch höheren staatlichen Pensionskosten zu verringern und das System finanzierbar zu halten. Der Pensionsprozentsatz von 2 % pro Versicherungsjahr wird bis 2009 auf 1,78 % reduziert. So hat man künftig nach 40 Versicherungsjahren nicht mehr wie jetzt einen Pensionsanspruch von 80 %, sondern nun noch von 71,2 % erreicht. Die Höchstpension von 80 % kann daher künftig erst mit 45 Versicherungsjahren erreicht werden. Noch weiter reduziert sich die staatliche Leistung durch die Anhebung des Berechnungszeitraumes von den bisher besten 15 Jahre auf die besten 40 Versicherungsjahre (bis 2028 jährliche Anhebung um 1 Jahr). Dies bedeutet, dass sich in der Pensionsberechnung auch jene Zeiten auswirken, in denen man weniger verdient hat. Wer vor dem Regelpensionsalter in die Rente geht, erhält zudem 4,2 % weniger Pension pro Jahr früheren Rentenantritts. In Summe kann mit einer Kürzung der staatlichen Leistungen von 10 % bis über 40 % (für alle unter 35jährigen werden diese Änderungen voll zum Tragen kommen) gegenüber den Bestimmungen vor den Reformen gerechnet werden.

Die Lücke
Die Versorgungslücke wird allein durch diese Reformfaktoren beachtlich und abzudecken sein. Wer dies macht hat auch gut investiert, denn laut der oben erwähnten Studie geben die Befragten an, nach eigenen Angaben im Monat durchschnittlich EUR 1.525,-- in der Pension zur Erhaltung des gewünschten Lebensstandards zu benötigen (Frauen EUR 1.407,--, Männer EUR 1.648,--). „Ein klarer Zuspruch für die Notwendigkeit der Eigenvorsorge, denn die durchschnittliche Bruttoalterspension der Männer liegt bei EUR 1.259,--, jene der Frauen gar nur bei EUR 741,--“ liefert RV-Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Sedlnitzky ein starkes Beratungsargument.

AHA-Erlebnis Pensionskonto
Für alle ab 1955 Geborene wird künftig ein Pensionskonto eingerichtet (wird nun allerdings nicht wie geplant schon ab 2007 verfügbar sein). Auf diesem werden die Beitragsgrundlagen aller erworbenen Versicherungszeiten erfasst. „Für den Versicherten wird dann ersichtlich sein, was er tatsächlich an staatlicher Rente erhalten wird und diese Erkenntnis wird für viele zu einem AHA-Erlebnis führen“ ist Dr. Christian Sedlnitzky überzeugt. Damit verbunden wird der seiner Meinung nach bereits erkennbare Trend des monatlich zur Verfügung stehenden Einkommens noch verstärkt werden: „Das Vorsorgeverhalten der ÖsterreicherInnen verändert sich. Es wird auch bedingt durch das Pensionskonto für den Einzelnen immer wichtiger, was er monatlich zur Verfügung hat. Groß- und Einmalbeträge werden an Bedeutung verlieren. Daher boomen auch Rentenversicherungen, wo es auf die lebenslange monatliche Leistung ankommt.“ Deshalb bietet die Raiffeisen Versicherung auch speziell „Meine garantierte Pension“ für den Vorsorgeschwerpunkt an.

Die lebenslange Zusatzleistung
Der große Vorteil einer Rentenversicherung kann auch mit folgendem Beispiel verglichen werden: Wenn ich 100.000 Euro für den Pensionsantritt auf einem Sparbuch angespart habe und monatlich 1.000,-- in meiner Pension davon verbrauche, komme ich knapp 8 ½ Jahre damit aus. Wenn ich länger lebe als diesen Zeitraum – und wir werden ja statistisch immer älter – trage ich das Risiko ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu sein. Eine Rentenversicherung zahlt so lange ich lebe, das Risiko liegt bei der Versicherung und nicht bei mir.

800.000 Zukunftsvorsorgeverträge in Österreich
Ein Renner bleibt auch die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge. Mit rund 800.000 abgeschlossenen Verträgen verfügt rein rechnerisch bereits fast jeder achte Österreicher im Alter bis zu 60 Jahren über dieses Produkt. Nach wie vor wird der überwiegende Teil der Verträge (90 %) von den Versicherungsgesellschaften abgeschlossen. Beim Neugeschäft 2005 (rund 302.000 Verträge) lag der Marktanteil der Versicherungen sogar bei knapp über 92 %. Marktführer bei der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge ist mit 33 % klar die FinanceLife, der Korzernpartner der Raiffeisen Versicherung für „Meine geförderte Lebenspension“. Die Zukunftsvorsorge wird auch klar als langfristig angelegte Altersvorsorge angenommen. Fast jeder zweite 2005 abgeschlossene Vertrag hat laut Studie der Finanzmarktaufsichtsbehörde eine Laufzeit von zumindest 35 Jahren. Auch ein Indiz für ein junges Abschlussalter, was auch die Raiffeisen Versicherung durch ihre eigenen Verträge bestätigen kann. Das durchschnittliche Abschlussalter für dieses Produkt liegt bei der Raiffeisen Versicherung bei 23 Jahren, vor 3 Jahren bei Start dieses Produkts lag das Alter noch bei 33 Jahren. 45 % der Neuverträge 2005 wurden unter 20 Jahre abgeschlossen, 2003 waren es 16 %.

Präferenz für Versicherungslösungen
Die Lebensversicherungen spielen bei der privaten Vorsorge daher ungetrübt eine wichtige Rolle und werden diese laut der Studie über das Vorsorgeverhalten auch weiter spielen. Private Pensions- und Rentenversicherungen, gefolgt von Gesundheitsvorsorge und der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge werden laut Studie künftig weiter die höchste steigende Bedeutung haben. Als wichtigste Faktoren für die Vorsorgeprodukte werden sichere Anlageform, garantierte Leistungen und Absicherung von schweren Krankheiten genannt.
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