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Die Raiffeisen Bankengruppe
Die Raiffeisen Bankengruppe (RBG) ist dreistufig aufgebaut und arbeitet nach dem Subsidiaritätsprinzip zusammen. Die rund 520 selbstständigen und lokal tätigen Raiffeisenbanken mit ihren rund 2.200 Geschäftsstellen sind in ganz Österreich auf genossenschaftlicher Basis tätig. Sie bilden die erste Stufe, die sogenannte Primärebene. Die Kunden der lokalen Raiffeisenbanken sind Privatpersonen, Freiberufler und Kommerzkunden.
Die lokalen Raiffeisenbanken sind Eigentümer der jeweiligen Raiffeisen-Landeszentrale, den Raiffeisenlandesbanken. Sie bilden die Sekundärstufe. Die acht Raiffeisenlandesbanken – Niederösterreich und Wien haben eine gemeinsame Landesbank – übernehmen den Liquiditätsausgleich und weitere zentrale Dienstleistungen für die Raiffeisenbanken. Darüber hinaus fungieren sie als selbstständige Universalbanken. Die Landesbanken sprechen das mittlere Wirtschaftssegment und Großkunden an.
Die dritte Stufe bildet die Raiffeisen Zentralbank AG (RZB) als Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe. Die Eigentümer der RZB sind die acht Raiffeisenlandesbanken. Sie übernimmt eine wichtige Steuerungs- und Koordinationsfunktion in der RBG und hält die Mehrheit an der Raiffeisen Bank International (RBI). Die RBI ist eine der führenden Kommerz- und Investmentbanken Österreichs und betreibt eines der weitläufigsten Banknetzwerke in Zentral- und Osteuropa.
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